Knie arthrose

knieprothese._1
knieprothese._3
knieprothese._5
knieprothese._7
knieprothese._9
knieprothese._11
knieprothese._13
knieprothese._15
knieprothese._17
knieprothese._19
knieprothese._21
knieprothese._23
knieprothese._25
knieprothese._2
knieprothese._4
knieprothese._6
knieprothese._8
knieprothese._10
knieprothese._12
knieprothese._14
knieprothese._16
knieprothese._18
knieprothese._20
knieprothese._22
knieprothese._24
knieprothese._26

Knie arthrose

Knieprothese operation

Foto_Knie arthrose._1

Foto_Knie arthrose._2

Foto_Knie arthrose._3

Foto_Knie arthrose._4


knieprothese

Knieprothese



Die Kniegelenk-Totalendoprothese ist die endgültige Therapie bei Kniegelenkarthrose oder Gonarthrose. Dabei wird der zerstörte Gelenkanteil durch künstliche Kniegelenkanteile ersetzt, mit derselben Form des zu ersetzenden Kniegelenks. Mit der Prothese gewinnt man wieder die Beweglichkeit am Kniegelenk aber ohne den durch die Bewegung eines kranken Knies verursachten Schmerz.
Bevor man sich für eine Kniegelenkprothese entscheidet müssen zuerst alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft werden wie: Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente und die verschiedenen Rehabilitationsmethoden wie Krankengymnastik. Um das fortschreiten der Arthrose zu verhindern ist es außerdem wichtig das Übergewicht zu vermeiden. Dies ist besonders wichtig, denn es stoppt nicht nur das fortschreiten der Arthrose sondern erhöht die Erfolgschancen der Kniegelenkprothese und verringert die Operationsrisiken. Aus diesem Grund muss man versuchen Gewicht zu verlieren sowohl wenn man sich medizinisch Behandeln lässt als auch wenn man sich für eine Implantation einer Kniegelenkprothese entscheidet.
Im Krankenhaus: Für diese Operation muss der Patient ins Krankenhaus eingeliefert werden und nach der Operation dort noch einige Tage bleiben um die Symptome und eventuelle Komplikationen zu behandeln. Vor der Operation ist es wichtig, dass der Patient auf eventuelle Krankheiten untersucht wird und dass er mitteilt welche Medikamente er einnimmt. Außerdem müssen eventuelle Infektionsquellen im Körper beseitigt werden (Infektionen der Zähne, im Genitalbereich, Abszesse auf dem ganzen Körper, usw.…), die über das Blut die implantierten Gelenkanteile infizieren könnten. Die chirurgische Operation erfolgt in Spinalanästhesie. Dabei wird ein Betäubungsmittel in den Rücken eingespritzt wodurch die Beine betäubt werden. Der Patient bleibt somit wach und man vermeidet die Risiken die eine Vollnarkose begleiten. In den ersten 48 Stunden nach der Operation werden die Drainagen, die Verbände und die Infusionslösung noch nicht entfernt, das heißt, dass der Patient ruhen muss. Er muss im Bett liegen oder auf einem Stuhl sitzen mit dem Bein hoch und ausgestreckt; somit lindert man die Schmerzen die in den ersten 48 Stunden normalerweise sehr stark sind; zu empfehlen sind allein Bewegungen der Zehen und des Fußknöchels um den Kreislauf in Gang zu halten. Nach dieser ersten Phase werden normalerweise di Verbände und Drainagen entfernt und es wird die erste Untersuchung und Pflege der Operationswunde durchgeführt. In diesem Moment beginnt die Krankengymnastik des neuen Kniegelenks mit Bewegungsübungen; es ist besonders einfach und nützlich diese Bewegungen beim Sitzen durchzuführen indem man das Bein fallen lässt und danach allmählich biegt; eine andere einfache Übung ist, das gestreckte Bein des auf dem Rücken liegenden Patienten hochzuziehen. Mit dieser Übung bewegt man die Oberschenkelmuskeln und dies ist wichtig für die Rehabilitation und für eine korrekte Funktionsfähigkeit der Prothese. Mit den Gehübungen beginnt man allmählich: am Anfang geht man um das Bett, dann im Zimmer und schließlich im Flur; man empfiehlt normalerweise einen Gehstock oder eine Gehbank um Umfälle zu verhindern.
Während des Krankenhausaufenthalts und bis zur Entlassung muss dem Patient Heparin (mit niedrigem Molekulargewicht) zur Vorbeugung einer Thrombose eingespritzt werden. Zusätzlich wird er mit Scherzmitteln und entzündungshemmenden Medikamenten behandelt um die postoperativen Schmerzen und Beschwerden zu lindern.
Nach der Krankenhausentlassung: Auch nach der Entlassung muss der Patient während mindestens einem weiteren Monat mit Heparin behandelt werden. Die Schmerzmitteleinnahme hingegen hängt von der Situation und der Scherzen des Patienten ab. Bei Durchblutungsstörungen können gegebenenfalls tagsüber auch Strümpfe angezogen werden zur Vorbeugung von Ödeme und Schwellung beim operierten Bein.
Ungefähr 2 Wochen nach der Operation werden die Nähte und Klammern entfernt. Der Patient kann allmählich vom Gehstock oder Gehbank absehen wenn er sich mit der neuen Prothese sicher fühlt (zuerst bei sich zu Hause und dann langsam draußen). Es muss daran erinnert werden dass der Gehstock nicht als Entlastung dienen soll (die künstlichen Gelenkanteile sind seit dem ersten Tag gut verankert), sondern als Gehhilfe um Unfälle zu verhindern. Die Beschwerden könnten einige Wochen oder einige Monate dauern, während das Gewebe verheilt und die Schwellung zurückgeht.
Es ist wichtig zu wiederholen, dass man das Übergewicht vermeiden soll denn die künstlichen Kniegelenkanteile nutzen sich weniger ab wenn der Patient sein Gewicht kontrolliert. Somit dauert die Prothese länger und man vermeidet oder verzögert Prothesenwechseloperationen, die meistens aggressiver sind und zu schlechteren Resultaten führen. Der Patient muss die Beinmuskulatur stärken, das heißt, jeden Tag auf flachem Boden gehen und das ständige Treppen auf- und heruntersteigen vermeiden. Nach der Operation wird der Patient periodisch untersucht und es werden Röntgenaufnahmen durchgeführt um die Position und den Zustand der Prothese zu überprüfen. Wenn es keine Komplikationen gibt werden diese Untersuchungen allmählich in immer größeren Zeitabständen durchgeführt.